Endogenes Neuropeptid der VIP/Sekretin-Familie, beteiligt an Stressantwort, Migräne und Neuroprotektion.
| Kategorie | Neuro & Nootropika · Neuropeptid |
| Auch bekannt als | Pituitary Adenylate Cyclase-Activating Polypeptide, PACAP-38, PACAP-27, ADCYAP1 |
| Evidenzgrad | in-vitro/Grundlagenforschung |
| Rechtlicher Status | In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (körpereigenes Signalpeptid/Forschungssubstanz) |
Überblick
PACAP (Pituitary Adenylate Cyclase-Activating Polypeptide) ist ein körpereigenes Neuropeptid der VIP/Sekretin/Glukagon-Superfamilie und kommt vorwiegend als PACAP-38 sowie PACAP-27 vor. Es reguliert die Stressantwort, neuroendokrine Funktionen, zirkadiane Rhythmen und wirkt neuroprotektiv. In der Forschung ist es u. a. für Migräne, posttraumatische Belastungsstörung und Neurodegeneration von Bedeutung.
Wirkmechanismus
Aktiviert die G-Protein-gekoppelten Rezeptoren PAC1, VPAC1 und VPAC2 und steigert dadurch die Adenylatzyklase-Aktivität und cAMP-vermittelte Signalwege.
Einsatzgebiete in der Forschung
- Grundlagenforschung zu Stressantwort und PTBS
- Forschung zu Migräne
- Untersuchung von Neuroprotektion und zirkadianer Regulation
Verwandte Verbindungen
aviptadil, cgrp, secretin
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
