Cholecystokinin (CCK)

Endogenes gastrointestinales Peptidhormon und Neurotransmitter, reguliert Verdauung und Sättigung.

Kategorie Verdauung · Neuropeptid
Auch bekannt als Cholecystokinin, CCK, Pankreozymin, CCK-8
Evidenzgrad in-vitro/Grundlagenforschung
Rechtlicher Status In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (körpereigenes Signalpeptid/Forschungssubstanz)

Überblick

Cholecystokinin ist ein körpereigenes Peptidhormon, das im Dünndarm sowie im Nervensystem gebildet wird und in mehreren aktiven Formen (u. a. CCK-8) vorkommt. Es fördert die Gallenblasenkontraktion und die Freisetzung von Pankreasenzymen und wirkt zentral als Sättigungssignal und Neuromodulator. In der Forschung ist es für Appetitregulation, Verdauung und Angstmechanismen relevant.

Wirkmechanismus

Aktiviert die G-Protein-gekoppelten Rezeptoren CCK1 (peripher, Verdauung/Sättigung) und CCK2 (zentral, Neuromodulation).

Einsatzgebiete in der Forschung

  • Grundlagenforschung zu Sättigung und Appetit
  • Forschung zu Verdauung und Pankreasfunktion
  • Untersuchung von Angst- und Panikmechanismen

Verwandte Verbindungen

secretin, grp-bombesin, neurotensin

Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.

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