CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptide)

Endogenes 37-Aminosäuren-Neuropeptid, starker Vasodilatator und Schlüsselmolekül der Migräneforschung.

Kategorie Neuro & Nootropika · Neuropeptid
Auch bekannt als Calcitonin Gene-Related Peptide, CGRP, Calcitonin-Gen-verwandtes Peptid, Alpha-CGRP, Beta-CGRP
Evidenzgrad in-vitro/Grundlagenforschung
Rechtlicher Status In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (körpereigenes Signalpeptid; therapeutisch relevant sind CGRP-Antikörper/-Antagonisten)

Überblick

CGRP ist ein aus 37 Aminosäuren bestehendes körpereigenes Neuropeptid, das durch alternatives Spleißen des Calcitonin-Gens entsteht. Es ist einer der potentesten bekannten Vasodilatatoren und an Schmerzweiterleitung, Neuroinflammation und der Pathophysiologie der Migräne beteiligt. Der CGRP-Signalweg ist Grundlage moderner Migräneforschung und -therapien (CGRP-Antikörper/-Antagonisten).

Wirkmechanismus

Aktiviert den CGRP-Rezeptorkomplex (CLR mit RAMP1) und löst über cAMP eine ausgeprägte Gefäßerweiterung sowie schmerzmodulierende Effekte aus.

Einsatzgebiete in der Forschung

  • Grundlagenforschung zu Migräne und Kopfschmerz
  • Forschung zu Vasodilatation und Gefäßtonus
  • Untersuchung von Nozizeption und Neuroinflammation

Verwandte Verbindungen

substanz-p, pacap, calcitonin-lachs

Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.

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