Endogenes Opioidpeptid aus Prodynorphin, bevorzugter Ligand des Kappa-Opioidrezeptors.
| Kategorie | Neuro & Nootropika · Neuropeptid (endogenes Opioid) |
| Auch bekannt als | Dynorphin A, Dyn A, Dynorphin A(1-17) |
| Evidenzgrad | in-vitro/Grundlagenforschung |
| Rechtlicher Status | In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (körpereigenes Signalpeptid/Forschungssubstanz) |
Überblick
Dynorphin A ist ein körpereigenes Opioidpeptid, das aus dem Vorläuferprotein Prodynorphin gebildet wird und primär am Kappa-Opioidrezeptor wirkt. Es ist an Schmerzmodulation, Stimmung, Stressreaktionen und dysphorischen Zuständen beteiligt. In der Forschung ist es zentral für Studien zum Kappa-Opioidsystem, zu Sucht und Stress.
Wirkmechanismus
Bindet bevorzugt an κ-Opioidrezeptoren und moduliert über G-Protein-gekoppelte Signalwege Schmerz-, Stress- und Stimmungsprozesse.
Einsatzgebiete in der Forschung
- Grundlagenforschung zu Schmerz- und Stressmechanismen
- Forschung zum Kappa-Opioidsystem
- Untersuchung von Stimmung, Dysphorie und Sucht
Verwandte Verbindungen
beta-endorphin, met-enkephalin, nociceptin-orphanin-fq
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
