Kationisches antimikrobielles Peptid, das von einem Fragment des Histons H2A abgeleitet ist.
| Kategorie | Antimikrobiell · Antimikrobielles Peptid (AMP) |
| Auch bekannt als | Buforin II, Buforin 2 |
| Evidenzgrad | in-vitro/Grundlagenforschung |
| Rechtlicher Status | In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (Forschungssubstanz) |
Überblick
Buforin II ist ein kationisches Peptid, das aus Buforin I, einem vom Kernhiston H2A abgeleiteten Peptid des Asiatischen Krötengewebes, gewonnen wird. Es zeigt ein breites antimikrobielles Spektrum und wirkt anders als viele membranlysierende AMPs überwiegend intrazellulär. Es dient als Modellsubstanz für zellpenetrierende antimikrobielle Peptide.
Wirkmechanismus
Durchdringt die Bakterienmembran ohne wesentliche Lyse und bindet intrazellulär an Nukleinsäuren (DNA/RNA), wodurch essentielle Zellfunktionen gehemmt werden.
Einsatzgebiete in der Forschung
- In der Grundlagenforschung zu histonabgeleiteten Peptiden untersucht
- Modellsubstanz für zellpenetrierende antimikrobielle Peptide
- Forschung zu nicht-lytischen antibakteriellen Mechanismen
Verwandte Verbindungen
magainin, pr-39
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
