Tryptophanreiches antimikrobielles Peptid aus neutrophilen Granulozyten des Rindes.
| Kategorie | Antimikrobiell · Antimikrobielles Peptid (AMP) |
| Auch bekannt als | Indolicidin |
| Evidenzgrad | in-vitro/Grundlagenforschung |
| Rechtlicher Status | In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (Forschungssubstanz) |
Überblick
Indolicidin ist ein besonders kurzes, tryptophan- und prolinreiches kationisches Peptid aus den neutrophilen Granulozyten von Rindern und gehört zur Cathelicidin-Familie. Es zeigt ein breites Spektrum gegen Bakterien, Pilze und Protozoen. Es diente als Vorlage für das synthetische Analogon Omiganan.
Wirkmechanismus
Kationisches Peptid, das Membranen permeabilisiert und zusätzlich intrazelluläre Zielstrukturen wie die DNA-Synthese beeinflussen kann.
Einsatzgebiete in der Forschung
- In der Grundlagenforschung zu tryptophanreichen Peptiden untersucht
- Modellsubstanz für kurze antimikrobielle Peptide
- Forschung zu breitem antimikrobiellem Spektrum
Verwandte Verbindungen
omiganan, ll-37, protegrin-1
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
