Endogenes Pentapeptid-Opioid, beteiligt an Schmerzmodulation und Stimmungsregulation.
| Kategorie | Neuro & Nootropika · Neuropeptid (endogenes Opioid) |
| Auch bekannt als | Leucin-Enkephalin, Leu-Enkephalin, [Leu5]-Enkephalin |
| Evidenzgrad | in-vitro/Grundlagenforschung |
| Rechtlicher Status | In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (körpereigenes Signalpeptid/Forschungssubstanz) |
Überblick
Leu-Enkephalin ist ein körpereigenes Opioid-Pentapeptid (Tyr-Gly-Gly-Phe-Leu), das aus Proenkephalin bzw. Prodynorphin hervorgeht. Es moduliert Schmerzverarbeitung, Stimmung und emotionale Reaktionen. Als klassischer δ-Opioidrezeptor-Ligand ist es ein wichtiges Werkzeug der Opioidsystem-Forschung.
Wirkmechanismus
Bindet bevorzugt an δ-Opioidrezeptoren und hemmt über G-Protein-gekoppelte Signalwege die nozizeptive Signalübertragung.
Einsatzgebiete in der Forschung
- Grundlagenforschung zu Schmerzmodulation
- Forschung zu Stimmung und Emotion
- Untersuchung von δ-Opioidrezeptor-Signalwegen
Verwandte Verbindungen
met-enkephalin, beta-endorphin, dynorphin-a
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
