Endogenes Neuropeptid (Säuger-Homolog des Bombesins), reguliert Gastrinfreisetzung und Sättigung.
| Kategorie | Verdauung · Neuropeptid |
| Auch bekannt als | Gastrin-Releasing Peptide, GRP, Bombesin, Bombesin-like peptide |
| Evidenzgrad | in-vitro/Grundlagenforschung |
| Rechtlicher Status | In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (körpereigenes Signalpeptid/Forschungssubstanz) |
Überblick
Gastrin-Releasing Peptide (GRP) ist das Säugetier-Homolog des ursprünglich aus Froschhaut isolierten Bombesins und wird im Nervensystem sowie im Magen-Darm-Trakt gebildet. Es stimuliert die Freisetzung von Gastrin, moduliert Sättigung, zirkadiane Rhythmen und Verhalten (z. B. Juckreiz, Angst). GRP und Bombesin sind etablierte Forschungswerkzeuge für die Bombesin-Rezeptor-Signalwege.
Wirkmechanismus
Aktiviert die G-Protein-gekoppelten Bombesin-Rezeptoren (v. a. GRPR/BB2) und löst darüber gastrointestinale und neuromodulatorische Effekte aus.
Einsatzgebiete in der Forschung
- Grundlagenforschung zu Gastrinfreisetzung und Verdauung
- Forschung zu Sättigung und Appetit
- Untersuchung von Juckreiz- und Angstmechanismen
Verwandte Verbindungen
cholecystokinin-cck, neuromedin-u, secretin
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
