Gastrin

Gastrointestinales Peptidhormon, das die Magensaeuresekretion und das Wachstum der Magenschleimhaut steuert.

Kategorie Verdauung · GI-Hormon
Auch bekannt als Gastrin-17, Gastrin-34, big Gastrin, little Gastrin, GAST
Evidenzgrad in-vitro/Grundlagenforschung
Rechtlicher Status In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (Forschungssubstanz)

Überblick

Gastrin ist ein von den G-Zellen des Magenantrums gebildetes Peptidhormon. Es stimuliert die Magensaeuresekretion und foerdert das Wachstum der Magenschleimhaut. Es wird als endogener Regulator und Biomarker (z. B. bei Zollinger-Ellison-Syndrom) untersucht.

Wirkmechanismus

Bindet an CCK2/Gastrin-Rezeptoren an enterochromaffin-aehnlichen Zellen und Belegzellen und foerdert die Histamin- und Saeurefreisetzung.

Einsatzgebiete in der Forschung

  • Forschung zur Magensaeureregulation
  • Diagnostischer Biomarker bei Gastrinomen untersucht
  • Studien zur Schleimhautproliferation

Verwandte Verbindungen

gip-glukoseabhaengiges-insulinotropes-peptid, peptid-yy-pyy

Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.

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