Verringerung der Rezeptorzahl oder -empfindlichkeit bei anhaltender Stimulation.
| Kategorie | Peptid-Begriffe / Glossar · Glossar-Begriff |
| Auch bekannt als | Receptor Downregulation, Rezeptor-Herunterregulierung, Downregulation, Desensibilisierung |
| Evidenzgrad | Begriff/kein Wirkstoff |
| Rechtlicher Status | Begriff |
Überblick
Rezeptor-Downregulation bezeichnet die Abnahme der Anzahl oder Empfindlichkeit von Rezeptoren, oft als Reaktion auf eine dauerhafte oder starke Stimulation. Die Zelle reduziert dadurch ihre Antwort auf einen Botenstoff. Der Vorgang ist ein Mechanismus der Anpassung und kann die Wirkung wiederholt zugefuehrter Substanzen abschwaechen.
Wirkmechanismus
Anhaltende Rezeptorstimulation fuehrt zu verminderter Rezeptorexpression oder Internalisierung und damit zu abgeschwaechter Signalantwort.
Einsatzgebiete in der Forschung
- Grundbegriff der Rezeptorbiologie
- Erklaerung von Toleranzentwicklung
- Einordnung von Gewoehnungseffekten
Verwandte Verbindungen
Rezeptor, Agonist
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
