PEGylierung

Anheftung von Polyethylenglykol an ein Molekuel, oft zur Verlaengerung der Wirkdauer.

Kategorie Peptid-Begriffe / Glossar · Glossar-Begriff
Auch bekannt als PEGylation, Pegylierung, PEG-Konjugation, Polyethylenglykol-Kopplung
Evidenzgrad Begriff/kein Wirkstoff
Rechtlicher Status Begriff

Überblick

PEGylierung bezeichnet die kovalente Anheftung von Polyethylenglykol (PEG) an ein Molekuel wie ein Peptid oder Protein. Dadurch koennen die Halbwertszeit verlaengert, die Stabilitaet erhoeht und der Abbau verlangsamt werden. Das Verfahren wird bei zahlreichen Wirkstoffen eingesetzt.

Wirkmechanismus

Kovalente Kopplung von PEG-Ketten, die Molekuelgroesse und Loeslichkeit erhoehen und den enzymatischen sowie renalen Abbau verlangsamen koennen.

Einsatzgebiete in der Forschung

  • Grundbegriff der Wirkstoffmodifikation
  • Erklaerung verlaengerter Wirkdauer
  • Einordnung pegylierter Peptide

Verwandte Verbindungen

PEG-MGF, Halbwertszeit

Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.

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