Peptid-Analogon

Chemisch abgewandeltes Peptid mit veraenderten Eigenschaften gegenueber dem Vorbild.

Kategorie Peptid-Begriffe / Glossar · Glossar-Begriff
Auch bekannt als Peptide Analog, Peptidanalogon, Analogon, Analog
Evidenzgrad Begriff/kein Wirkstoff
Rechtlicher Status Begriff

Überblick

Ein Peptid-Analogon ist eine kuenstlich abgewandelte Version eines natuerlichen Peptids, bei der einzelne Aminosaeuren oder chemische Gruppen veraendert wurden. Ziel solcher Modifikationen ist oft eine veraenderte Stabilitaet, Wirkdauer oder Rezeptorselektivitaet. Viele Arzneistoffe sind Analoga koerpereigener Peptide.

Wirkmechanismus

Strukturelle Modifikation eines Ausgangspeptids zur Veraenderung pharmakologischer Eigenschaften.

Einsatzgebiete in der Forschung

  • Grundbegriff der Wirkstoffentwicklung
  • Einordnung modifizierter Peptide
  • Beschreibung von Arzneistoffklassen

Verwandte Verbindungen

Semaglutide, Liraglutide, Desmopressin

Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.

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