Synthetisches Indolicidin-Analogon, das topisch bei Hautinfektionen und dermatologischen Indikationen untersucht wurde.
| Kategorie | Antimikrobiell · Antimikrobielles Peptid (AMP) |
| Auch bekannt als | MX-226, MBI-226, CLS001, Omigard, Omiganan-Pentahydrochlorid |
| Evidenzgrad | klinische Studien |
| Rechtlicher Status | In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (Forschungssubstanz) |
Überblick
Omiganan ist ein synthetisches kationisches Peptid, das vom bovinen Peptid Indolicidin abgeleitet ist. Es wurde als topische Formulierung in klinischen Studien untersucht, u. a. zur Prävention von Katheter-assoziierten Infektionen sowie bei Rosazea, Akne und weiteren dermatologischen Erkrankungen. Eine Arzneimittelzulassung wurde bislang nicht erreicht.
Wirkmechanismus
Kationisches Peptid, das mikrobielle Membranen destabilisiert und die Zellintegrität stört.
Einsatzgebiete in der Forschung
- In klinischen Studien zu topischen Haut- und Katheterinfektionen untersucht
- Forschung zu dermatologischen Anwendungen (z. B. Rosazea, Akne)
- Modellsubstanz für Indolicidin-Analoga
Verwandte Verbindungen
indolicidin, pexiganan-msi-78
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
