Kationisches antimikrobielles Peptid aus der Haut des Krallenfrosches Xenopus laevis.
| Kategorie | Antimikrobiell · Antimikrobielles Peptid (AMP) |
| Auch bekannt als | Magainin 1, Magainin 2, Magainin II |
| Evidenzgrad | in-vitro/Grundlagenforschung |
| Rechtlicher Status | In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (Forschungssubstanz) |
Überblick
Magainine sind lineare, kationische, alpha-helikale Peptide, die aus der Haut des afrikanischen Krallenfrosches Xenopus laevis isoliert wurden. Sie zeigen ein breites antimikrobielles Spektrum gegen Bakterien, Pilze und Protozoen. Magainin 2 diente als Ausgangsstruktur für das synthetische Analogon Pexiganan.
Wirkmechanismus
Amphipathische alpha-Helix, die sich in mikrobielle Membranen einlagert und über einen Toroidal-Poren-Mechanismus zur Membranpermeabilisierung führt.
Einsatzgebiete in der Forschung
- In der Grundlagenforschung zu membranaktiven Peptiden untersucht
- Modellsubstanz für antimikrobielle Peptidforschung
- Forschung zu antibakterieller und antifungaler Wirkung
Verwandte Verbindungen
pexiganan-msi-78, cecropin, melittin
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
