Beta-Endorphin

Endogenes Opioidpeptid aus POMC, beteiligt an Schmerzhemmung und Belohnung.

Kategorie Neuro & Nootropika · Neuropeptid (endogenes Opioid)
Auch bekannt als β-Endorphin, Beta-Endorphine, Endorphin
Evidenzgrad in-vitro/Grundlagenforschung
Rechtlicher Status In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (körpereigenes Signalpeptid/Forschungssubstanz)

Überblick

Beta-Endorphin ist ein körpereigenes Opioidpeptid, das aus dem Vorläuferprotein Proopiomelanocortin (POMC) gebildet wird. Es wirkt schmerzhemmend (analgetisch), an Belohnung, Stressbewältigung und Wohlbefinden beteiligt. In der Forschung ist es ein zentrales Molekül zur Untersuchung endogener Schmerzhemmung und des Opioidsystems.

Wirkmechanismus

Bindet bevorzugt an μ-Opioidrezeptoren und hemmt über G-Protein-gekoppelte Signalwege die Weiterleitung nozizeptiver Signale.

Einsatzgebiete in der Forschung

  • Grundlagenforschung zu endogener Schmerzhemmung
  • Forschung zu Belohnung und Stressbewältigung
  • Untersuchung des endogenen Opioidsystems

Verwandte Verbindungen

met-enkephalin, leu-enkephalin, dynorphin-a, alpha-msh

Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.

Nach oben scrollen