Weit verbreitetes endogenes Neuropeptid, beteiligt an Stimmung, Appetit, Gedächtnis und Nozizeption.
| Kategorie | Neuro & Nootropika · Neuropeptid |
| Auch bekannt als | GAL, Galanine |
| Evidenzgrad | in-vitro/Grundlagenforschung |
| Rechtlicher Status | In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (körpereigenes Signalpeptid/Forschungssubstanz) |
Überblick
Galanin ist ein körpereigenes Neuropeptid (beim Menschen 30 Aminosäuren), das im zentralen und peripheren Nervensystem breit exprimiert wird. Es moduliert Stimmung, Nahrungsaufnahme, Lernen und Gedächtnis, Schmerzverarbeitung sowie neuroendokrine Funktionen. Aufgrund seiner Rolle bei Depression, Epilepsie und Neuroprotektion ist es ein aktives Forschungsziel.
Wirkmechanismus
Wirkt über die G-Protein-gekoppelten Galaninrezeptoren GalR1–GalR3 überwiegend inhibitorisch auf neuronale Erregbarkeit und Neurotransmitterfreisetzung.
Einsatzgebiete in der Forschung
- Grundlagenforschung zu Stimmung und Depression
- Forschung zu Appetit- und Gedächtnisregulation
- Untersuchung von Neuroprotektion und Epilepsie
Verwandte Verbindungen
npy, substanz-p, neurotensin
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
