Endogenes 36-Aminosäuren-Neuropeptid, einer der stärksten Appetit- und Stressregulatoren im Gehirn.
| Kategorie | Neuro & Nootropika · Neuropeptid |
| Auch bekannt als | Neuropeptide Y, NPY |
| Evidenzgrad | in-vitro/Grundlagenforschung |
| Rechtlicher Status | In DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen (körpereigenes Signalpeptid/Forschungssubstanz) |
Überblick
Neuropeptid Y ist ein weit verbreitetes körpereigenes Neuropeptid aus 36 Aminosäuren und gehört zur Pankreatischen-Polypeptid-Familie. Es wirkt über mehrere Y-Rezeptor-Subtypen und ist zentral an der Steuerung von Nahrungsaufnahme, Energiehaushalt, Angst- und Stressreaktionen sowie am Herz-Kreislauf-System beteiligt. In der Forschung ist es ein Schlüsselmolekül für Studien zu Appetitregulation und Stressresilienz.
Wirkmechanismus
Aktiviert G-Protein-gekoppelte Y-Rezeptoren (Y1–Y5) und moduliert dadurch neuronale Erregbarkeit, Neurotransmitterfreisetzung und appetitfördernde Signalwege.
Einsatzgebiete in der Forschung
- Grundlagenforschung zu Appetit- und Energiehaushalt
- Forschung zu Stress- und Angstmechanismen
- Untersuchung kardiovaskulärer Regulation
Verwandte Verbindungen
agrp, peptid-yy, orexin-a
Neutrale, werbefreie Information – keine medizinische Beratung und keine Dosierempfehlung. Die meisten Peptide sind in DE/EU nicht als Arzneimittel zugelassen.
